Schloss 29

Es war einmal ein Ort, an dem man sich immer wohl fühlte – so ward erzählt – und solcher Orte soll es nicht gar viele mehr geben – doch im Traume bekommt man Hinweise...

Daß ich mein weiteres Leben nicht in meinen Kellergewölben verbringen möchte, habe ich schon des Öfteren erwähnt – nur fehlte mir immer der Anlaß...

Auch wenn es so sein sollte, daß ich irgendwann dort alleine zurückbleiben sollte – so hätte ich zumindest einen Anlaß gehabt, dieses hier zu fliehen...

Und dann denke ich an ein Schloss, zwischen den Bergen in den Nebelwallungen, und ich weiß wieder, daß ich deswegen aufgebrochen bin, um es zu finden – und ich möchte es nicht alleine tun, ohne meine Prinzessin.

Dein Peter, der Dich sehr oft in seinen Gedanken trägt und immer in seinem Herzen.